Süßer Engel oder kleiner Teufel?

Ich vermute, dass alle Eltern das eine oder andere Mal an den Punkt gelangen und sich fragen: „Was haben wir da bloß für einen kleinen Teufel in die Welt gesetzt?“ ...


Genau an diesem Punkt befinde auch ich mich gerade. Unsere süße kleine Zoey entpuppt sich nämlich seit einigen Wochen als Mini-Monster und bereichert uns mit ihren nicht so schönen Seiten (nett ausgedrückt). Seit geraumer Zeit klebt sie wie Kaugummi an Mamas Beinen und schreit, sobald ich mich aus ihrer Sichtweite bewege. Generell ist sie recht schlecht gelaunt und nörgelig, lässt sich schwer zur Ruhe bringen und vom Schlafenlegen möchte ich kaum sprechen…

Warum? Tja, da kann man vermutlich wieder ewig drüber diskutieren. Wie bereits in meinem Blog über die Schübe, Phasen, etc. berichtet, vermuten wir auch diesmal, dass sie sich in einem Wachstumsschub befindet. Laut dem kleinen schlauen Buch würde dies zumindest übereinstimmen.

Nur leider hilft mir das Lesen darüber nach gefühlten 2 Monaten Dauerstress auch nicht mehr. Die Nerven liegen blank und ich fühle mich immer wieder als Leibeigener unserer Tochter… Zudem kommt nun anscheinend wirklich die Phase des Zahnens - nur den Tag, bis man endlich ein kleines weißes Zähnchen erblickt, den kann man nicht bestimmen.

 

Auf der anderen Seite erlernt Zoey aktuell sehr viel und am besten alles auf einmal.

Seit Mitte Juni kann sie bereits super krabbeln (7,5 Monate alt) und auch das Hochziehen an allem (und jedem) klappt schon wunderbar. Nun probiert sie sich an den ersten Schritten und erntet nicht nur einmal am Tag einen kleinen Unfall, indem sie die Reichweite von Couch zu Tisch unterschätzt und über ihre eigenen kleinen Füßchen stolpert.

Auch ihre Sprachentwicklung lässt sich sehen. Ein „Mama, Mamamamama“ oder „njein“ kommt da das Öfteren aus ihrem kleinen Mund und lässt mein Mutterherz jedes Mal ein bisschen höher schlagen. Es ist aber auch süß zu sehen, was sie sich abguckt und abhört. Nun heißt es wohl langsam: Aufpassen mit dem was man vor ihren Ohren erzählt :)

 

Da schimpft man innerlich darüber, wie schwer es derzeit mit seinem eigenen Kind ist, man die (heile) Welt nicht mehr versteht und sich nach den schönen und liebevollen Zeiten zurücksehnt und was passiert genau in diesem Moment? Man wird mit einem zuckersüßen Babylächeln angeschaut und man vergisst für einen kleinen Augenblick allen Ärger und Frust. Und genau diese Momente liebe ich so sehr! Es ist total faszinierend wie ein kleiner Mensch einen so traurig und im nächsten Augenblick so glücklich stimmen kann. Wie oft habe ich schon zu Zoey gesagt, dass sie froh sein kann, so niedlich auszusehen. Ansonsten würde ich wahrscheinlich (aktuell) dauerfrustriert sein.

 

In diesem Sinne heißt es dann wohl: „Augen zu und durch…“, auch wenn es schwer fällt und das Leben aktuell kein Zuckerschlecken ist. Unsere Maus schafft es ja doch wieder, uns vor Augen zu halten, dass sich der ganze Stress lohnt. Und noch habe ich die Hoffnung, dass man irgendwann einmal darüber lachen kann und sich primär an die schönsten Momente zurück erinnert.

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Kommentare: 3
  • #1

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